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Behandelt wie ein Privat­patient. Versichert bleibt er in der Kasse.

Für Ingenieure, Führungskräfte und Spezialisten, die Sie halten wollen: Mit dem Komplettpaket aus Gesundheitsbudget, Zahn, ambulanten und stationären Bausteinen bekommt Ihr Mitarbeiter in den versicherten Bereichen Leistungen wie ein Privatpatient. Seine gesetzliche Kasse verlässt er dafür nicht.

  • Ohne Gesundheitsprüfung in der Gruppe
  • Für alle oder eine abgegrenzte Gruppe
  • Stand: Oktober 2026

Kurz gesagt

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung kann ein Betrieb gesetzlich versicherten Mitarbeitern in vielen Bereichen Leistungen wie in der privaten Krankenversicherung geben, ohne dass sie ihre Kasse verlassen: Zweibettzimmer und Chefarzt im Krankenhaus, hochwertigen Zahnschutz, ein Gesundheitsbudget und je nach Tarif ambulante Privatleistungen. Ein solches Komplettpaket kostet als Beispiel rund 160 bis 180 Euro je Mitarbeiter und Monat. Es liegt damit über der 50-Euro-Freigrenze und ist als Arbeitslohn zu versteuern; der Betrieb kann Steuern und Abgaben übernehmen.

Zwei Stufen, ein Vertrag

Das Gesundheitsbudget innerhalb der Freigrenze ist der übliche Weg und für die meisten Betriebe die richtige Grundlage. Das Komplettpaket ist die Stufe darüber, für alle oder für eine Gruppe.

Beitrag nur als Beispiel. Leistungen und Beitrag hängen von Tarif, Bausteinen und Altersstruktur ab.

Ein Mitarbeiter · ein Monat

Gesundheitsbudget für Brille, Physio, Privatrezeptenthaltenenthalten, höheres Budget
Zahn: Reinigung, Inlay, Zahnersatzaus dem Budgeteigener Zahnbaustein, hoher Erstattungssatz
Krankenhaus: Zweibettzimmer und Chefarzt—bei Unfall und Krankheit
Ambulante Privatleistungen beim Arzt—je nach Tarif
Facharzt-Terminserviceje nach Tarifenthalten
Steuer und Sozialabgabenfrei innerhalb 50 €Arbeitslohn, Übernahme durch den Betrieb möglich
Beitrag je Mitarbeiter und Monatbis 50 €ca. 160–180 €
steuerfreiwie privat
Beispielwerte, kein Angebot. „Wie privat“ gilt für die versicherten Bereiche; der Mitarbeiter bleibt Mitglied seiner gesetzlichen Krankenkasse.

Private Vollversicherung oder Komplettpaket?

Beides hat seinen Platz. Für die meisten Angestellten ist der Weg in die private Vollversicherung aber gar nicht offen.

Private VollversicherungbKV-Komplettpaket
Wer kann es nutzen?Angestellte erst über der Versicherungspflichtgrenze (2026: 77.400 € brutto im Jahr), außerdem Selbstständige und Beamtejeder Mitarbeiter der versicherten Gruppe, gleich wie viel er verdient
Gesundheitsprüfungja; Vorerkrankungen können zu Zuschlägen oder Ausschlüssen führenbei Gruppentarifen in der Regel nein
Familiejeder Angehörige braucht einen eigenen Vertrag mit GesundheitsprüfungFamilie bleibt in der Kasse und kann sich je nach Tarif über den Gruppenvertrag selbst versichern, unter bestimmten Bedingungen ohne Gesundheitsfragen
Rückweg in die Kassenur unter engen Voraussetzungennicht nötig, der Mitarbeiter verlässt die Kasse nie
Wer zahlt?der Mitarbeiter, mit Zuschuss des Arbeitgebersder Betrieb zahlt den Beitrag zur bKV
KrankenhausZweibettzimmer und Chefarzt je nach TarifZweibettzimmer und Chefarzt je nach Tarif
Bei JobwechselVertrag bleibt bestehenSchutz über den Betrieb endet; private Fortführung oft möglich

Vereinfachte Gegenüberstellung. Versicherungspflichtgrenze nach den Rechengrößen der Sozialversicherung 2026. Ob für einen Mitarbeiter die private Vollversicherung besser passt, prüfen wir im Einzelfall.

Für wen sich das rechnet

Bei einem Gehalt von 6.000 Euro fallen 150 Euro im Monat kaum ins Gewicht. Im Bewerbungsgespräch und beim Wechselangebot der Konkurrenz aber sehr wohl.

  • Ingenieure und Spezialisten
    schwer zu finden, teuer zu ersetzen
  • Führungskräfte
    als eigene, sachlich abgegrenzte Gruppe
  • Mitarbeiter unter der Versicherungspflichtgrenze
    die privat gar nicht wechseln könnten
  • Unternehmer im eigenen Betrieb
    je nach Rechtsform, vorher steuerlich prüfen

Über 50 Euro: was das steuerlich heißt

Viele Betriebe nehmen das bewusst in Kauf. Wichtig ist, es vorher zu wissen.

Der ganze Beitrag ist Arbeitslohn

Über der Freigrenze gilt nicht nur der übersteigende Teil, sondern der gesamte Beitrag als Arbeitslohn.

Drei Wege

Normal versteuern beim Mitarbeiter, Steuern und Abgaben durch den Betrieb übernehmen oder, in bestimmten Fällen, pauschal versteuern.

Betriebsausgabe

Beitrag und übernommene Abgaben sind für den Betrieb in der Regel Betriebsausgaben.

Wir sind Versicherungsmakler und leisten keine Steuerberatung. Welcher Weg in Ihrem Betrieb passt, klären Sie mit Ihrem Steuerberater; wir liefern ihm die Zahlen. Mehr zu Steuer und Sozialversicherung

Fragen zum Komplettpaket

Ist mein Mitarbeiter mit dem Komplettpaket privat krankenversichert?

Nein. Er bleibt Mitglied seiner gesetzlichen Krankenkasse. Die bKV ist eine private Zusatzversicherung, die darauf aufsetzt. In den versicherten Bereichen, etwa im Krankenhaus, beim Zahnarzt und je nach Tarif auch ambulant, erhält er damit Leistungen, wie sie sonst Privatversicherte bekommen.

Was kostet das Komplettpaket?

Das hängt von Tarif, Bausteinen und Altersstruktur ab. Als Beispiel liegen umfassende Pakete bei rund 160 bis 180 Euro je Mitarbeiter und Monat. Die tatsächlichen Beiträge für Ihren Betrieb nennen wir Ihnen im Vergleich.

Wie wird das versteuert?

Liegt der Beitrag über der Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro im Monat, ist der gesamte Beitrag Arbeitslohn. Er kann beim Mitarbeiter normal versteuert werden, oder der Betrieb übernimmt Steuern und Abgaben; in bestimmten Fällen ist eine Pauschalversteuerung möglich. Welcher Weg passt, entscheiden Sie mit Ihrem Steuerberater.

Können wir das Komplettpaket nur einem Teil der Belegschaft anbieten?

Ja, für eine sachlich abgegrenzte Gruppe, zum Beispiel Führungskräfte oder eine bestimmte Tätigkeit. Viele Betriebe geben allen ein Gesundheitsbudget innerhalb der Freigrenze und einer Gruppe zusätzlich das Komplettpaket. Innerhalb einer Gruppe gilt Gleichbehandlung.

Lohnt sich das auch für Mitarbeiter, die in die private Krankenversicherung wechseln könnten?

Das kommt auf die Person an. Wer über der Versicherungspflichtgrenze verdient, kann auch voll privat wechseln, muss dafür aber in der Regel eine Gesundheitsprüfung bestehen und Angehörige einzeln versichern. Mit dem Komplettpaket bleibt er in der Kasse, ohne Gesundheitsprüfung, und die Familie bleibt, wo sie ist. Wir zeigen beide Wege ehrlich nebeneinander.

Was passiert, wenn der Mitarbeiter den Betrieb verlässt?

Der Schutz über den Arbeitgeber endet. In vielen Tarifen kann der Mitarbeiter ihn privat fortführen, oft ohne neue Gesundheitsprüfung. Die Bedingungen dafür nennt der Tarif.

Komplettpaket für Ihre Schlüsselkräfte?

Nennen Sie uns Gruppe und Mitarbeiterzahl. Wir vergleichen Budget und Komplettpaket nebeneinander, mit Beiträgen und steuerlicher Wirkung für Ihren Steuerberater.

  • Erstgespräch kostenlos und unverbindlich
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Adresse
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Zeiten
Mo–Do 8–16 Uhr, Fr 8–14 Uhr und nach Vereinbarung
Gewünschter Kontaktweg

Bitte senden Sie keine Gesundheitsdaten Ihrer Mitarbeiter. Für die Beratung brauchen wir sie nicht.